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Stadt Zofingen regelt Weiterarbeit nach Erreichen des offiziellen AHV-Alters

Der Zofinger Stadtrat will dem Fachkräftemangel entgegenwirken − und Unternehmen sowie andere Institutionen ebenfalls dazu animieren. Er ermöglicht mit einer neuen Regelung den Mitarbeitenden der Stadt ab sofort, die Pensionierung hinauszuschieben und weiter zu arbeiten.

Obwohl sich viele Mitarbeitende auf ihre Pensionierung freuen, ist auch die Weiterarbeit nach Erreichen des offiziellen AHV-Rentenalters − allenfalls in einem Teilpensum − ein häufiger Wunsch. Dies will die Stadt Zofingen ab sofort ermöglichen, sofern es in beidseitigem Interesse liegt. Die Stadt kann so weiterhin auf die Erfahrungen und das Know-how der Arbeitnehmenden zurückgreifen und diese können so ihr Wissen sukzessive an die jüngere Generation weiter­geben.

Dazu kommt, dass sich heute schon ein Fachkräftemangel in gewissen Berufen abzeichnet, so beispielsweise im technischen Bereich, in der Pflege und der Informatik sowie bei den Lehrpersonen. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Mangel aufgrund der demographischen Entwicklung deutlich verschärfen wird. Hier kann die Weiterarbeit von erfahrenen älteren Mitarbeitenden eine Entspannung bringen. Die Weiterbeschäftigung von älteren Mitarbeitenden hilft auch bei der Finanzierung der Sozialwerke AHV und Pensionskasse. Die Pensionierung kann bis längstens zum vollendeten 70. Altersjahr aufgeschoben werden.