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Kinderfest: Programm wird wegen Waldbrandgefahr leicht angepasst

Die Sicherheitsmassnahmen bezüglich der Waldbrandgefahr am Kinderfest vom Freitag, 3. Juli 2026 betreffen insbesondere das Kadettengefecht sowie den Fackelumzug.

Fackelumzug findet in angepasster Form statt
Der Fackelumzug am Freitagabend wird in abgewandelter Form durchgeführt: Um 22 Uhr findet auf dem Heitern ein gemeinsamer Abschluss mit dem Lied «Kein schöner Land» statt. Danach können die Besucherinnen und Besucher wie gewohnt – jedoch ohne Fackeln oder Lampions – gemeinsam mit Stadtmusik und Tambouren in die Altstadt hinunterziehen.

Auch beim Kadettengefecht werden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen umgesetzt. Die historischen Kanonen bleiben Teil des Programms, allerdings unter strengeren Auflagen: angepasste Standorte, eine Feuerwache mit Löschrucksack bei jeder Kanone sowie die Präsenz der Feuerwehr mit einem Tanklöschfahrzeug. Die Burg wird nicht in Brand gesetzt, jedoch wird der Brand mit Rauch simuliert. Zudem schiessen die Kadetten neu kniend, anstatt im trockenen Gras liegend.

Die Böllerschüsse am Morgen können stattfinden, jedoch sind auch hier zusätzliche Sicherheitsmassnahmen vorgesehen.

„Hintergrund für die Sicherheitsvorkehrungen ist die vom Kanton ausgerufene Waldbrandgefahrenstufe 4“, erklärt Kinderfestpräsident Lukas Fankhauser und sagt weiter: „Die Kinderfestkommission bittet um Verständnis für die kurzfristigen Anpassungen und wünscht allen ein wunderbares Fest.“

Wegen Waldbrandgefahr muss dieses Jahr auf Fackeln und Lampions beim Umzug vom Heitern in die Stadt verzichtet werden. (Bild: zvg)