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Neue Altstadtbeleuchtung reduziert Stromverbrauch und Lichtverschmutzung

Der Plan Lumière hat zum Ziel, die Beleuchtung im Stadtkern von Zofingen zu optimieren. Dank der Umrüstung auf LED-Lampen soll der Energieverbrauch mehr als halbiert und die Lichtverschmutzung der Umwelt reduziert werden. Weiter sollen die Lichtfarben vereinheitlicht werden. Der Einwohnerrat entscheidet am 26. November 2018 über einen entsprechenden Kredit von CHF 593'000.

Mit der Umsetzung des neu erstellten Beleuchtungskonzepts "Plan Lumière" in der Zofinger Altstadt sollen die veralteten und defekten Leuchten ersetzt werden und zwar mit effizienten und dimmbaren Leuchten. Sie erst ermöglichen die nächtliche Reduktion der Beleuchtungsstärken. Dadurch reduzieren sich der Energieverbrauch und die Lichtemissionen erheblich. Die variabel steuerbare Lichtstärke berücksichtigt die Bedürfnisse der Anwohnenden und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. Das gedimmte Licht nützt auch den nachtaktiven Tieren.

Der Plan Lumière für die Altstadt sieht zwei Etappen vor. Prioritär sollen die Seilpendelleuchten sowie die Mast- und Wandleuchten umgerüstet werden. Am 26. November 2018 entscheidet der Einwohnerrat über einen entsprechenden Kredit von CHF 593'000 für die Optimierung der bestehenden Beleuchtungsanlagen und den teilweisen Ersatz des Leuchtenmobiliars. Lage und Anzahl der Leuchten werden beibehalten, ebenfalls die instand gestellten sechs historisch wertvollen Gasleuchten in der Fegergasse. In einer zweiten Etappe könnten dann die Anstrahlung der Stadteingänge und die Beleuchtung der Brunnen und Kirchenfenster folgen.

Mit Ausnahme der Fegergasse mit ihren historischen Gaslampen ist eine einheitliche, warmweisse Lichtfarbe geplant. So wird eine optische Zäsur zum Äusseren Ring gebildet. Die warme Lichtfarbe soll den Charakter der Altstadt unterstreichen. (Darstellung: art light)