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Regionale Fachstellen sollen Integration vereinfachen

Mit der neuen Fachstelle Integrationsförderung bündeln die Gemeinden des Regionalverbands zofingenregio ihre Ressourcen. Gleichzeitig ist eine bereits aktive Koordinationsstelle von zofingenregio Anlaufstelle rund um das freiwillige Engagement für Asylsuchende und Flüchtlinge. Damit die Stadt Zofingen für zofingenregio die beiden Stellen auf Mandatsbasis führen kann, muss der Zofinger Einwohnerrat am 18. März 2019 die nötigen Personalressourcen bewilligen.

Die regionale Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Asyl- und Flüchtlingsbereich koordiniert Angebote von Freiwilligen für geflüchtete Menschen, vermittelt Einsätze für Freiwillige und ist Ansprechstelle für Betreuende in Asylunterkünften, Gemeinden und Organisationen.

Die Stadt Zofingen führt die Koordinationsstelle seit dem 1. Oktober 2018 befristet in einem Mandatsverhältnis für zofingenregio. Mit der Bereitstellung der nötigen 40 Stellenprozente entscheidet der Zofinger Einwohnerrat nun im März, ob das Mandat um drei Jahre verlängert werden soll. Finanziert wird die Stelle vollumfänglich über Swisslos-Gelder des Kantons Aargau.

Gemeinden beteiligen sich an Fachstelle
Die Verantwortung für die operative Umsetzung der Integrationsförderung auf kommunaler Ebene liegt bei den Gemeinden. Eine Standortbestimmung des Regionalverbands zofingenregio zum Integrationsförderbedarf hat Verbesserungspotenzial bei der Koordination und Vernetzung der Gemeinden aufgezeigt. Diese wollen mit der Schaffung einer regionalen Fachstelle für Integrationsförderung ihre Ressourcen bündeln und Doppelspurigkeiten vermeiden. Die Fachstelle soll zu fast gleichen Teilen einerseits durch die zwölf Vertragsgemeinden von zofingenregio und andererseits durch Gelder des kantonalen Integrationsprogrammes (KIP) finanziert werden. Ab 2019 beteiligt sich die Stadt Zofingen mit jährlich CHF 8'500 an den Kosten der Fachstelle.

Der Regionalverband zofingenregio hat beschlossen, dass er aufgrund des Synergiegewinns neben der Koordinationsstelle Freiwilligenarbeit im Asyl- und Flüchtlingsbereich auch die neue Fachstelle Integrationsförderung an die Stadt Zofingen auslagern möchte. Für den Aufbau der Fachstelle Integrationsförderung besteht bereits ein durch zofingenregio und die beteiligten Gemeinden erarbeitetes Konzept. Die Dienstleistungen leiten sich daraus ab.

Am 18. März 2019 entscheidet der Zofinger Einwohnerrat auch darüber, ob für die Übernahme des Mandats zur Führung der Fachstelle Integrationsförderung 85 Stellenprozente geschaffen werden sollen.