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Repair Café Zofingen zum Zweiten: Reparieren statt wegwerfen!

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Herbst findet am Samstag, 26. Mai 2018, die zweite Ausgabe des Repair Café Zofingen statt. Die Besucher sind eingeladen, defekten Gegenständen mit Hilfe von Reparaturexperten neues Leben einzuhauchen. Von 09.30 Uhr bis 15.30 Uhr wird in der Freizeitanlage Spittelhof (bei der LANDI) in Zofingen genäht, gebohrt und gelötet. Die Reparaturleistungen sind kostenlos.

Ob Kamera, Toaster, Kleidung, Smartphone, kleine Möbel, Spielzeug, Bücher oder Mixer – fast alles was defekt ist kann im Repair Café Zofingen repariert werden. Reparaturexperten versuchen den Schaden zu beheben, damit das Gerät wieder gebrauchsfähig wird und nicht entsorgt werden muss. Nach Möglichkeit sollen Besucher Ersatzteile selber beschaffen, damit die Expertin oder der Experte – evtl. zusammen mit dem Besucher – die Reparatur vornehmen kann. Eine Reparatur sollte innerhalb einer halben Stunde ausgeführt werden können. Ziel des Repair Cafés ist es, die Kultur des Reparierens wieder aufleben zu lassen und aufzuzeigen, dass viele Produkte mit kleinen Defekten repariert werden können und nicht im Müll enden müssen. Eine Reparatur wird in vielen Fällen nicht in Erwägung gezogen, lohnt sich nicht oder ist nach Herstellerangaben nicht möglich. Das Repair Café zeigt, dass dies nur zum Teil stimmt und sich viele Defekte reparieren lassen.

Das Repair Café bietet die Möglichkeit, konkret etwas gegen den Ressourcenverschleiss, die Wegwerf-Gesellschaft und die wachsenden Abfallberge zu unternehmen. Als positiven Nebeneffekt wird das Portemonnaie geschont, man schliesst neue Kontakte und kann sich bei Kaffee und Kuchen austauschen.

Das Repair Café Zofingen ist aus der Alterskommission Zofingen entstanden und kooperiert mit der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). Weitere Partner sind FRANKE-Stiftung Aarburg, die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Zofingen und die Stadt Zofingen.

Im Repair Café werden defekte Gegenstände wieder einsatzfähig gemacht. (Bild: Esther Dubler)