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Raumentwicklung

Die Stadt wächst und verändert sich. Dem städtischen Wandel wird jedoch nicht einfach freien Lauf gelassen. Hier setzt die Raumplanung ein. Dabei ist Weitblick sowie Sensibilität und Behutsamkeit auch im Umgang mit den Widersprüchen und widerstreitenden Bedürfnissen gefordert.

Die Raumentwicklung hat die anspruchsvolle Aufgabe, die Stadt zu gestalten und zu entwickeln. Sie hat den Ausgleich zwischen den Polen des Bestehenden und des Transformierenden zu ermöglichen. Sie umfasst das gesamte Stadtgebiet mit dem Baugebiet und dem Kulturland, auf welchem nicht gebaut werden darf. Sie hat ideale Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Dabei steht die Schaffung einer hohen Wohn-, Lebens- und Arbeitsqualität im Vordergrund.

Planungsinstrumente

Für diese Zielerreichung stehen den Behörden und Privaten verschiedene Planungsinstrumente mit unterschiedlichem Präzisierungsgrad zur Verfügung. Zofingen hat im Zukunftspapier Siedlungskonzept Zofingen 2025 [pdf, 3.33 MB] seine raumplanerischen Absichten dargelegt. Der Bauzonen- und Kulturlandplan sowie die Bauordnung bilden die Grundlage für die raumbezogenen politischen Ziele und die nachgelagerten Planungsinstrumente. Diese müssen regelmässig angepasst werden. 

Bauliche Entwicklung innerhalb bestehender Bauzonengrenzen

Die Raumplanung auf allen staatlichen Ebenen ist seit Jahren geprägt von einer grossen Dynamik und wechselnden Paradigmen. Die Planungs- und baurechtlichen Bedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft haben sich gewandelt. Das konsequentere Raumplanungsrecht, hat auch Auswirkungen auf die Zofinger Ortsplanung. Die bauliche Entwicklung hat innerhalb der bestehenden Bauzonengrenzen zu erfolgen. Doch das Baugebiet von Zofingen ist weitgehend überbaut. Im Vordergrund stehen die Siedlungsentwicklung nach innen und die Qualitätssicherung. Dabei sind die Frei- und Grünräume speziell zu beachten.

Wachstum an mit öffentlichem Verkehr erschlossenen Lagen

Das Wachstum und die bauliche Entwicklung sollen möglichst innerhalb des bestehenden Siedlungsgebietes und an gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossenen Lagen erfolgen. Die Vermischung von Funktionen soll zu mehr räumlicher Nähe führen, die Wege verkürzen und das Verkehrswachstum dämpfen. 

Haushälterischer Umgang mit Boden

Der immer wichtiger gewordene haushälterische Umgang mit der Ressource Boden verlangt eine qualitätsvolle Verdichtung und eine bessere Durchmischung der Nutzungen. Die raumbezogenen Veränderungen haben die Interessen und Wechselwirkungen auszutarieren. Der Austausch mit der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Politik ist dabei zentral.