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Neues Oberstufenzentrum: Studienwettbewerb kann nach Marschhalt fortgesetzt werden

Nachdem 2018 fünf Planerteams im Studienwettbewerb erste sehr interessante Vorschläge für das neue Zofinger Oberstufenzentrum vorgelegt hatten, beschlossen die Verantwortlichen, einen Marschhalt einzulegen. Der Unterbruch wurde von der Planungskommission genutzt, zusätzliche Vorabklärungen vorzunehmen und das Wettbewerbsprogramm zu präzisieren. Für die dadurch verursachten Mehrkosten beantragt der Stadtrat dem Einwohnerrat einen Zusatzkredit.

Wie soll das neue Oberstufenzentrum Rebberg in Zofingen gebaut werden? 45 Planerteams hatten sich um die Teilnahme am Studienwettbewerb beworben. Im Rahmen des Wettbewerbs mit fünf teilnehmenden Generalplanerteams soll ein Siegerprojekt für das neue Oberstufenzentrum Rebberg bestimmt werden. Gemäss diesem Siegerprojekt wird dann das Schulhaus für zwölf Klassen mit Gruppenräumen, diversen Fachunterrichtsräumen, Administrations- und Lehrerbereich, zusätzlichem Turnraum usw. gebaut werden. Auch die Umgebung mit Sport- und Pausenflächen gilt es zu gestalten. Weiter ist aufzuzeigen, wie in einer zweiten Etappe, im Hinblick auf die Entwicklung der Oberstufe (SeReal) in den Nachbargemeinden Brittnau und Strengelbach, das Oberstufenzentrum Rebberg mit Schulräumen für weitere acht Schulklassen erweitert werden könnte.

Die fünf bestqualifizierten Teams präsentierten im März 2018 erste Projektideen für das neue Oberstufenzentrum. Einige vielversprechende Ideen lassen sich aber wegen der Wettbewerbsvorgabe, die architekturhistorisch bedeutungsvolle Turnhalle zu erhalten, nicht umsetzen. Aufgrund dessen sahen sich die Verantwortlichen zu einem Zwischenstopp des Wettbewerbs veranlasst, um zu prüfen, ob am Kriterium "erhalten der bestehenden Bezirksschulturnhallen" festgehalten werden muss. Nach vertieften Abklärungen kommt der Stadtrat zum Schluss, dass auf das Kriterium verzichtet werden soll. Damit bestehen mehr Optionen, die neuen Gebäude des Oberstufenzentrums optimal anzuordnen. So ist nun die Platzierung des neuen Schulhauses sowohl westlich als auch östlich der bestehenden Bezirksschulanlage möglich.

Der Zwischenstopp wurde auch für zusätzliche Vorabkläungen und einen intensiven Austausch zwischen Projektverantwortlichen, Schulleitung, Fachleuten, Anwohnern und weiteren Involvierten genutzt. Dadurch konnte das Anforderungsprofil des neuen Oberstufencampus nochmals geschärft und beispielsweise der Raumbedarf weiter präzisiert werden. Für die Mehrkosten, welche durch den Zwischenstopp und die Abklärungen verursacht wurden, beantragt der Stadtrat beim Einwohnerrat an der Märzsitzung einen Zusatzkredit von CHF 190'000. Er ist überzeugt, dass die gewonnenen Erkenntnisse den Unterbruch des Studienwettbewerbs rechtfertigen und dass der Wettbewerb nun zielgerichtet fortgesetzt werden kann.