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Startschuss für die Sanierung des Bildungszentrums Zofingen

Sieben Gebäude des Bildungszentrums Zofingen (BZZ) werden in den kommenden sechs Jahren für CHF 42,2 Mio. saniert. Die Zofinger Bevölkerung hat dem Vorhaben bereits 2018 zugestimmt. Im März 2019 hat der Kanton den nötigen anteiligen Projektierungskredit gesprochen, sodass nun die in einer öffentlichen Submission ausgewählten Planer beauftragt werden können. Seitens der Stadt Zofingen war dazu ein Beschluss des Stadtrats nötig, welcher am vergangenen Mittwoch gefällt werden konnte. Die Aufträge für die Planung und Bauleitung gehen an die Batimo AG aus Zofingen und für die Gebäudetechnikplanung an die Suiselectra Ingenieurunternehmung AG aus Basel. Somit kann in den Sommerferien 2019 mit der Sanierung der Heilpädagogischen Schule (HPS) begonnen werden.

Mit überwältigenden 88 Prozent hat die Zofinger Stimmbevölkerung im November 2018 der Sanierung des Bildungszentrums Zofingen und der Umnutzung der HPS zugestimmt. Die sieben Gebäude werden nun in den kommenden sechs Jahren etappenweise für CHF 42,2 Mio. saniert. Etwas mehr als die Hälfte davon haben die Stadt Zofingen, die Berufsfachschule (BW Zofingen) und die Heilpädagogische Schule zu tragen. Der Kanton Aargau wird etwas weniger als die Hälfte in die Gebäude der Kantonsschule Zofingen und anteilsmässig in die gemeinsam genutzten Gebäude investieren.

Fit für die nächsten 25 Jahre
Das mittlerweile 43 Jahre alte BZZ wird durch mehrere Schulen, Private sowie Vereine genutzt und hat sich als wichtiges Zentrumsangebot etabliert. Nun wird das BZZ für weitere 25 Jahre fit gemacht. Insbesondere die rund 500 Fenster, der Sonnenschutz und die veraltete Haustechnik, wie zum Beispiel Lüftungsanlagen, Notbeleuchtung, Elektroverteilungen und die Gebäudeautomation, sind in einem schlechten Zustand und müssen dringend ersetzt werden. Wichtige Bauteile werden energetisch saniert. Die neuen Fenster isolieren besser und werden eine automatische Sommernachtslüftung ermöglichen, um das Haus ohne Klimaanlage zu kühlen. Die geplanten Massnahmen werden den Heizenergieverbrauch massiv reduzieren. Der Aufwand ist werterhaltend und lässt sich innerhalb der angestrebten Restlebensdauer amortisieren. Nicht betroffen vom Projekt ist die Mehrzweckhalle.

Die HPS erhält ein eigenes Schulhaus
Bis zu den Sommerferien laufen die Vorbereitungen nun auf Hochtouren, dies nachdem die notwendigen Kredite seitens Stadt und Kanton bewilligt worden sind, und der Auftrag für die Planung und Bauleitung für das gesamte Areal vom Zofinger Stadtrat an die ortsansässige Batimo AG vergeben wurde. Den Auftrag für die Gebäudetechnikplanung erhielt die Suiselectra Ingenieurunternehmung AG aus Basel. Ziel ist, dass in den Sommerferien mit der ersten Etappe, der Sanierung der HPS, gestartet werden kann.

Zur Zeit teilt die HPS das Schulhaus noch mit der Primarschule. Aus Platzmangel hat sich die Werkstufe der HPS während den letzten Jahren am Müllerweg eingemietet. Noch vor den Sommerferien kann die Primarschule ihr neugebautes Schulhaus beziehen, so dass die HPS das bisherige Schulhaus zukünftig alleine nutzen kann und damit auch genügend Platz für die Werkstufe haben wird. Aufgrund dieser Veränderungen sind im Schulhaus der HPS zusätzlich auch einige Innenumbauarbeiten geplant. Damit die Arbeiten in den Sommerferien beginnen können, bezieht ein Teil der HPS im Vorfeld ein Schulraumprovisorium. Dieses befindet sich auf dem BZZ-Areal und umfasst sechs vollwertige Schulzimmer von je 70 Quadratmetern.

Die sieben Gebäude des BZZ werden etappiert bis ins Jahr 2024 saniert. Durchschnittlich wird pro Jahr also etwas mehr als ein Gebäudekomplex in Angriff genommen. Welches Gebäude nach der HPS als zweites instand gesetzt wird, gilt es nun mit den Nutzern und dem designierten Planerteam zu definieren.

Die sieben rot markierten Gebäude des BZZ werden in den kommenden sechs Jahren für CHF 42,2 Mio. saniert (Bild: zvg)