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Oberstufenzentrum Rebberg: Fünf Planerteams haben sich qualifiziert

Wie soll das neue Oberstufenzentrum Rebberg in Zofingen aussehen? 45 Planerteams haben sich beworben, nun steht fest, welche fünf Teams am Studienwettbewerb teilnehmen werden.

Im Rahmen eines Studienwettbewerbs mit fünf teilnehmenden Generalplanerteams soll ein Siegerprojekt für das neue Oberstufenzentrum Rebberg bestimmt werden. Gemäss diesem Siegerprojekt wird dann das Schulhaus für zwölf Klassen mit Gruppenräumen, diversen Fachunterrichtsräumen, Administrations- und Lehrerbereich, Mehrzweckraum und den entsprechenden Infrastrukturräumen sowie eine Zweifach-Turnhalle gebaut werden. Auch die Umgebung mit Sport- und Pausenflächen gilt es zu gestalten. Weiter ist aufzuzeigen, wie in einer zweiten Etappe, im Hinblick auf die Entwicklung der Oberstufe (SeReal) in den westlichen Nachbargemeinden Brittnau und Strengelbach, das Oberstufenzentrum Rebberg mit Schulräumen für weitere acht Schulklassen erweitert werden könnte. Der Einwohnerrat Zofingen hat im Juni 2017 einen Kredit von 450'000 Franken für den Studienauftrag bewilligt.

45 Teams haben sich um die Teilnahme am Studienwettbewerb beworben. Eine elfköpfige Jury, bestehend aus insgesamt fünf Architekten, einem Landschaftsarchitekten, drei Vertretern der Stadt Zofingen und der Schulpflege sowie zwei Beratern, hat diese nun evaluiert. Folgende fünf Teams haben sich für den Studienwettbewerb qualifiziert:

  • ARGE Bünzli & Courvoisier/BGS & Partner, Zürich, Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich
  • Morscher GP, Bern, Hänggi Basler Landschaftsarchitektur, Bern
  • ARGE BUR Architekten, Zürich/Rapp Architekten, METTLER Landschaftsarchitektur, Gossau
  • Menzi Bürgler Architekten, Zürich/Gähler und Partner AG, SKK Landschaftsarchitekten, Wettingen
  • ARGE GP Back Architekten/Proplaning Architekten, Basel, Krebs und Herde GmbH, Winterthur

Sie erarbeiten nun in den kommenden Monaten Umsetzungsvorschläge für das neue Oberstufenzentrum. Die Stadt stellt allen Teams die gleichen Grundlagen zur Verfügung und setzt gewisse Schwerpunkte. So ist auf die Einbettung der Anlage in die landschaftlich spannende Umgebung auf der östlichen Seite und auf die räumliche Vernetzung zum Gemeindeschulhaus auf der westlichen Seite ein besonderes Augenmerk zu richten. Wichtig erscheint auch die Anbindung des neuen Schulhauses an das bestehende Bezirksschulhaus. In Anbetracht der architektonisch und geschichtlich hoch spannenden Bauten von Architekt Roland Rohn, wird die Planung dieser Erweiterung für die fünf Teams zu einer spannenden Aufgabe.

Die Resultate des Studienwettbewerbs werden im Herbst 2018 der Bevölkerung im Rahmen einer Ausstellung vorgestellt. Das Siegerprojekt wird im Anschluss ausgearbeitet. Voraussichtlich Ende 2019 wird die Zofinger Stimmbevölkerung über den Baukredit abstimmen können.

Planungsperimeter