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Dienste

Bereich Führungsunterstützung

Info/EDV

Auch im Zivilschutz ist der Computer ein wichtiges Arbeitsinstrument. Der Info- und EDV-Dienst betreut sämtliche Computer-Arbeitsplätze, die grösstenteils miteinander vernetzt sind. Zudem ist der Info- und EDV-Dienst verantwortlich für die Informationen gegen aussen (Internet, Medienberichte usw.).

Lage/Telematik

Das Beschaffen, Auswerten und Verbreiten von Nachrichten über die allgemeine Lage und über Schadenereignisse gehört zu den Aufgaben des Lage-Dienstes.

Die Telematik-Verantwortlichen kümmern sich um Aufbau, Betrieb und Unterhalt der Verbindungsnetze der Zivilschutzorganisation (Telefon, Funk).


Bereich Unterstützung

In den Gemeinden Brittnau, Murgenthal, Strengelbach und Zofingen ist je ein Unterstützungszug stationiert. Sie helfen bei Notsituationen und Katastrophen, übernehmen Rettungsmassnahmen bei Schadenereignissen, räumen Verkehrsachsen und kümmern sich um Instandstellungs- und Wiederaufbauarbeiten.


Bereich Logistik

Logistik/Küche

Die Logistik-Mannschaft stellt die Verpflegung der Schutzdienstleistenden sicher, koordiniert die Beschaffung und Verteilung der von der ZSO benötigten Güter und ist zuständig für die Rechnungsführung.

Material

Der Material-Dienst ist zuständig für das gesamte Materialwesen. Dazu gehören die verschiedensten Ausrüstungsgegenstände (Werkzeuge, Kleidung usw.). Er stellt die permanente Einsatzfähigkeit des Materials sicher.

Anlagen

In diesem Dienst wird der technische Betrieb und Unterhalt der Zivilschutzanlagen und der öffentlichen Schutzräume sichergestellt.


Bereich Betreuung

Betreuungsdienst

Der Betreuungsdienst betreut Schutzrauminsassen, Patienten, Obdachlose, Flüchtende und andere schutzsuchende Personen. Der ehemalige Sanitätsdienst ist bei der ZSO Region Zofingen organisatorisch im Betreuungsdienst integriert, kommt aber im Ernstfall bei den Unterstützungszügen zum Einsatz.

Kulturgüterschutz

Ziel des Kulturgüterschutzdienstes ist es, bestmögliche Schutzmassnahmen zu ergreifen, um Identität stiftendes Kulturgut nachfolgenden Generationen unbeschadet überliefern zu können. Dazu werden Inventare geführt, Sicherstellungsdokumentationen erstellt (z.B. Mikrofilme) und Schutzräume für sehr wertvolles, bewegliches Kulturgut betrieben.

Periodische Schutzraumkontrolle

Sämtliche Schutzräume in den beteiligten Gemeinden werden durchschnittlich alle zehn Jahre durch speziell ausgebildete Teams der Zivilschutzorganisation auf deren sachgemässen Unterhalt und auf ihre Betriebsbereitschaft geprüft, um die ständige Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Kontrolliert werden die Schutzraumabschlüsse sowie die technischen und übrigen Einrichtungen.

Zuweisungsplaung (ZUPLA)

Sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner sind einem Schutzplatz zugewiesen. Dieser befindet sich in der Regel im Kellergeschoss des Wohnhauses. Für Personen, die keinen Schutzplatz im Haus haben, in dem sie leben, ist ein Schutzplatz in einem Schutzraum in der Nähe vorgesehen.

Aufgrund der laufenden Bevölkerungsmutationen (Zu- und Wegzüge, Geburten und Todesfälle) sowie der baulichen Änderungen erfolgt die Zuweisungsplanung rollend, weshalb sie auch nicht veröffentlicht wird.

Die Schutzplatzzuweisung ist auf den vorsorglichen, von der Zivilschutzorganisation geleiteten Schutzraumbezug der Bevölkerung ausgelegt. Das notfallmässige Aufsuchen der Schutzräume bei natur- oder zivilisationsbedingten Katastrophen lässt sich hingegen nicht im Detail planen. Vielmehr müssen sich die gefährdeten Personen in solchen Fällen nach den behördlichen Anweisungen in den an Ort und Stelle vorhandenen Schutzbauten schützen.