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Studentenverbindung Zofingia
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Am Neujahrstag 1819 wurde in Zürich die dreihundertste Wiederkehr des Tages gefeiert, an dem Zwingli zum erstenmal gepredigt hatte. Zu dieser Feier kamen neun Berner Studenten nach Zürich, unter ihnen Albert Bitzius (Jeremias Gotthelf). Aus dem lebhaften Gedankenaustausch, der sich ergab, erwachte der Wunsch, in Zukunft regelmässig zusammenzukommen. Als Treffpunkt wurde nach einer lebhaften Korrespondenz zwischen den Bernern und den Zürchern die Stadt Zofingen (im Herzen der Eidgenossenschaft gelegen) gewählt. Hier, auf halbem Weg zwischen den beiden Grossstädten, konnte man auf eine freundliche Aufnahme durch eine aufgeschlossene Bürgerschaft des fortschrittlichen Kulturkantons Aargau rechnen. So trafen sich dann vom 21. bis 24. Juli 1819 26 Zürcher und 34 Berner Studenten in Zofingen - und gründeten hier den Schweizerischen Zofingerverein, die Studentenverbindung Zofingia. Nach wie vor kommen die farbentragenden Kommilitonen der Zofingia Jahr für Jahr im Monat Juni hieher, um ihr Centralfest zu feiern. Alle drei Jahre versammeln sich zudem die Angehörigen des Schweizerischen Altzofingervereins ebenfalls in ihrer Bundesstadt, wie sie Zofingen zu bezeichnen pflegen. Die Zofingia verdankte das Wohlwollen von Behörden und Bevölkerung ihr gegenüber stets durch wertvolle Geschenke. Der Brunnen auf dem Niklaus-Thut-Platz und die beiden Löwenbrunnen beim nördlichen Stadteingang gehören seit Jahrzehnten zu den lokalen Sehenswürdigkeiten. Zum 150jährigen Bestehen im Jahr 1969, verschönerte man das restaurierte Rathaus durch Glasfenster der Künstler Heiny Widmer, Kölliken, und Felix Hofmann, Aarau. 1994 liess man die Justitia, die einst auf dem Gerechtigkeitsbrunnen (heute Niklaus-Thut-Brunnen) stand, in Kopie vor dem Rathaus aufstellen. | ||||




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