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Stadt Zofingen trägt für weitere vier Jahre das Label „Energiestadt“

22.12.2011 - Die Stadt Zofingen darf sich für weitere vier Jahre mit dem Label „Energiestadt“ schmücken. Dies, nachdem die Stadt das Ende 2011 von den Prüfungsinstanzen durchgeführte Re-Audit erfolgreich bestanden hat. Im Rahmen des Re-Zertifizierungsprozesses wurde auch das behördenverbindliche, energiepolitische Programm überarbeitet. Zofingen trägt seit dem Jahr 2007 das Label „Energiestadt“.

Das Label „Energiestadt“ ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige, kommunale und ergebnisorientierte Energiepolitik betreiben. Energiestädte fördern erneuerbare Energien, umweltverträgliche Mobilität und setzen auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Die Stadt Zofingen ist seit 2007 Energiestadt. Alle vier Jahre muss das Label von den Prüfungsinstanzen des Bundes im Rahmen eines Re-Audits bestätigt werden.

Ende 2011 bestand Zofingen erfolgreich das Re-Audit mit einem Erfüllungsgrad von 53 %. (Erfül-lungsgrad 2007: 54 %). Dabei konnte die Gesamtpunktzahl gegenüber 2007 nicht ganz gehalten werden. Dafür verantwortlich ist das neue und strengere Bewertungsverfahren für Energiestädte. Im Rahmen des Re-Zertifizierungsprozesses wurde auch das behördenverbindliche, energiepolitische Programm überarbeitet.

87 Massnahmen werden für das Label „Energiestadt“ geprüft
Der Prozess zur Erreichung bzw. Bestätigung des Labels „Energiestadt“ wird in Zofingen jeweils von der Arbeitsgruppe „Energie“ begleitet, welche unter der Leitung von Stadtrat Rolf Moor steht. Dabei wird jedes Jahr das Aktionsprogramm im Rahmen einer standardisierten Erfolgskontrolle durch den Energiestadt-Berater geprüft. Diese Kontrolle umfasst insgesamt 87 Massnahmen, welche in sechs verschiedene Handlungsfelder aufgeteilt sind: Entwicklungsplanung, Raumplanung; kommunale Gebäude, Anlagen; Versorgung, Entsorgung; Mobilität; interne Organisation; Kommunikation, Koopera-tion). Alle vier Jahre erfolgt dann das Re-Audit.

Beim Re-Audit Ende September 2011 zeigte die Stadt Zofingen gute Resultate vorab in den Berei-chen Interne Organisation (68 %), Mobilität (60 %) sowie Entwicklungsplanung und Raumordnung (56 %). Verbesserungspotenzial besteht vor allem in den Bereichen kommunale Gebäude, Anlagen (40 %) sowie Versorgung und Entsorgung (44 %).

Energiepolitisches Programm überarbeitet
Bestandteil für das Re-Audit ist auch das behördenverbindliche, energiepolitische Programm der jeweiligen Energiestadt, welches vom Stadtrat genehmigt werden muss. Die Stadt Zofingen hat in den Jahren 2006/07 bereits ein energiepolitisches Programm für die Jahre 2008-2011 erarbeitet, welches nun Ende 2011 ausläuft.

Der Stadtrat hat nun im Oktober 2011 das von der Arbeitsgruppe „Energie“ überarbeitete, neue energiepolitische Programm für die Jahre 2012-2015 verabschiedet. Dieses orientiert sich dabei an den Zielvorgaben der Energie Schweiz. Es enthält qualitative und quantitative Aussagen und soll stufenweise umgesetzt werden. Gestützt auf dieses Programm hat die Stadt Zofingen für die kom-menden Jahre unter anderem folgende Schwerpunkte definiert:

- Umsetzung des Gebäudeenergie-Ausweises (GEAK)
- Einführung des Gebäudestand-Standards 2011
- Planung sowie Realisierung der Wärmeverbundlösungen

Vermehrte kommunale Anstrengungen erforderlich
Der Energiebereich hat in den letzten Jahren durch den Klimaschutz und den Klimawandel verschie-dene thematische Erweiterungen erfahren. Die kommunalen Energie-Strategien sind deshalb an diese veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Dies hat auch das Re-Audit der Stadt Zofingen deutlich gezeigt. Für die Entwicklung von künftigen Versorgungsstrukturen in Zofingen ist deshalb das Zusammenspiel zwischen Stadtentwicklung, Stadtplanung und Infrastrukturplanung von besonderer Bedeutung. Nur durch eine enge Zusammenarbeit aller planenden Akteure - dazu gehören die Stadt, die StWZ Energie AG und nicht zuletzt alle, die in Zofingen investieren - wird es gelingen, den Umbau so zu strukturieren, dass eine optimierte Versorgung sichergestellt werden kann. Wenn sich Zofingen im Energiebereich in den nächsten Jahren verbessern will, sind vermehrte Anstrengungen (wie z.B. Massnahmen und Aktionen) in allen, für eine Energiestadt relevanten Bereichen erforderlich. Dazu braucht es jedoch auch mehr personelle und finanzielle Ressourcen für den Energiebereich (Umwelt).

Download
Energiepolitisches Programm der Stadt Zofingen 2012 bis 2015 (PDF)

Links
Faktenblatt Energiestadt Zofingen
Energiesparrechner (baufördergelder.ch)

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