Abdankungshalle
Die Abdankungshalle wurde 1872/73 erbaut. Das Gebäude hiess ursprünglich Totenackerhalle, weil es auf der Westseite des ehemaligen Friedhofs "Rosengarten" steht.
Alte Kaserne
Im 19. Jahrhundert nacheinander Kornhaus, Kaserne, eidgenössische Waffenwerkstatt (Gewehrumänderung), Schule für Büchsenmacherrekruten. 1916-1969 Verwaltung der Städtischen Werke (Wasser, Gas, Elektrizität), dann Probelokal, Asylbewerberwohnungen und seit 2001 Kurslokal der Migros-Klubschule.
Altes Wachthaus
Das Wachthäuschen (alter Landjägerposten) wurde 1799 durch die Munizipalität neben dem ehemaligen Schützentörli erbaut.
Amtshäuschen/Oberes Stadttor
Die beiden Amtshäuschen (ursprünglich Bezirksamtlokal und Landjägerposten) wurden 1850/51 gebaut. - Das erstmals 1285 urkundlich erwähnte Tor am oberen Stadtausgang wurde 1846 abgebrochen.
Archivturm
Teil eines Rathausbaus aus dem 15. Jahrhundert. Der obere Eingang zum Archivturm trägt die Jahrzahl 1482. Wandmalereien von 1905 mit der Ansicht Zofingens nach einem Stich von 1548.
Helferei
1598/99 von Werkmeister Antoni Stab erbautes Wohnhaus des Pfarrhelfers.
"Klösterli"
Im 18. Jahrhundert entstandenes herrschaftliches Wohnhaus. Es soll seinen Namen von einem Vorgängerbau erhalten haben, in welchem einst die Witwe und sieben Töchter des Pfarrers Heinrich Dachstein lebten.
Kustorei
Das Haus "Löffelburg" genannt, wurde 1343 vom Chorherrenstift Zofingen seinem jeweiligen Kustor als Wohnung zugewiesen. Später diente die Kustorei dem bernischen Stiftsschaffner als Kornhaus. Heute beherbergt sie das Regionalzentrum.
Löwenbrunnen/Unteres Stadttor
Zu seinem 100jährigen Bestehen schenkte der Schweizerische Zofingerverein (Zofingia) 1919 der Stadt die beiden Löwenbrunnen. - Das erstmals 1335 urkundlich erwähnte Tor am unteren Stadtausgang wurde 1837 abgebrochen.
Markthalle
Ein Vorgängerbau wird 1465 erwähnt. Er enthielt die Schaal, wo die Metzger ihre Fleischbänke betrieben, und darüber das Rathaus, das dann später verlegt wurde. Das gegenwärtige Gebäude entstand 1726 und diente mit der offenen Schaal im Erdgeschoss und der Tuchlaube im Obergeschoss immer noch einem doppelten Zweck. Heute werden hier die Wochenmärkte abgehalten.
Metzgernzunfthaus
Um 1602 vermutlich durch Werkmeister Antoni Stab erbautes Gesellschaftshaus.
Neuhaus
1770 durch Johann Jakob Ringier für den Kaufmann Franz Friedrich Seelmatter-Senn erbautes herrschaftliches Wohnhaus. Zeitgenössischer Zeuge eines zu Wohlstand gelangten Bürgertums. Seit 1863 Bankgebäude.
"Plätzli"
Hier befand sich der Münzhof. Als Zofingen unter österreichischer Herrschaft stand, wurde Zofinger Geld vorherrschendes Zahlungsmittel im alten Aargau. Nach 1415 verlor die Zofinger Münze rasch an Bedeutung, da Bern als neuer Stadtherr seine eigene Währung begünstigte. Der Münzturm auf der Ostseite des Hauses wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erneuert.
Sennenhof
Vom Seidenfabrikanten Johann Adam Senn-Suter als Wohn- und Handelshaus erbaute, am Tag seiner Schultheissen-Wahl im Jahr 1732 vollendete Anlage.
Zunfthaus zu Ackerleuten
Gesellschaft mit Zunftsaal. Erbaut um 1795. 1871 bei der Auflösung der Gesellschaft zu Ackerleuten von der Ortsbürgergemeinde Zofingen erworben.